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Training der Körperwahrnehmung beugt Fehlbelastungen vor und fördert die aufrechte Haltung

Viele Trainingseinsteiger, aber auch Fortgeschrittene, führen ihre Kräftigungsübungen nicht korrekt durch, sondern bauen kleine Ausweichbewegungen und Fehlbelastungen in ihr Programm ein. Der Grund dafür liegt oft in einer mangelnden Wahrnehmung des eigenen Körpers und seiner Bewegungen. Besonders gefährdet sind folglich Anfänger, die lange keinen Sport mehr getrieben haben und nun ein Krafttraining aufnehmen, ohne parallel an ihrer Körperwahrnehmung bzw. der Körperkontrolle zu arbeiten.

Daher ist es in der Anfangsphase sinnvoll und empfehlenswert, keine allzu anspruchsvollen Kraft-Übungen durchzuführen und ergänzend im Rahmen einfacher Bewegungsabfolgen das Gespür für den eigenen Körper und die verschiedenen Körperhaltungen zu schulen. Ein besonderer Fokus sollte dabei auf dem Gefühl für die Haltung der Wirbelsäule und des Schultergürtels liegen.

Gute Erfahrungen habe ich im Personal Training mit (Wieder-)Einsteigern mit den folgenden Übungen gemacht, die alle langsam im Rhythmus einer tiefen Atmung durchgeführt werden:

1. Aufrollen im Stand: Stehend mit dem Rücken an der Wand; Wirbelsäule hat kompletten Wandkontakt; vom Kopf beginnend langsam und bewusst einrollen bis nur noch das Becken Wandkontakt hat (Arme locker hängen lassen); von dort ganz langsam wieder aufrollen und spüren, wie die Wirbelsäule langsam wieder Kontakt zur Wand aufnimmt

2. Arme heben: Im Stand beide Arme vor dem Körper langsam bis zur Waagerechten heben; dabei darauf achten, dass die Schultern NICHT mit gehoben, sondern aktiv nach unten gezogen werden (Vorstellung: „Schulterblätter in die Gesäßtasche stecken“); Arme langsam wieder absenken

3. Schulterblatthebung im Liegen: In Rückenlage sind beide Arme senkrecht gehoben, so dass die Hände über dem Gesicht sind (Arme nicht ganz gestreckt, sondern im Ellenbogen leicht gebeugt); abwechselnd ohne Verkrampfung je einen Arm noch weiter nach oben (Richtung Zimmerdecke) heben, so dass sich das jeweilige Schulterblatt vom Boden löst; Arm langsam wieder senken und spüren, wie das Schulterblatt in die Matte „fällt“

 

Eintrag von: Ihr Gesundheitstrainer – Personal Training in Köln und Umgebung

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